Mittwoch, 10. Februar 2016

Rezension Zombie Blond von Brian James

Autor: Brian James

Verlag: cbt
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, 256 Seiten

ISBN: 978 - 3570305836


Erster Satz: 
Es gibt keine Regeln dafür, wie man vor seinen Problemen am besten davonläuft.

Zitat:
"Keine Vampire - Zombies!" sagt er, und ich versuche nicht länger, mich zurückzuhalten. Ich pruste los wie ein kleines Kind."

Klappentext: 
Sie sind blond, sie sind schön - und seit Hannah ihnen in der neuen Schule erstmals begegnet ist, will sie unbedingt dazugehören: zu der Clique um die hübsche Maggie. Die Warnungen ihres Mitschülers Lucas, die Mädchen seien höchst gefährlich, schlägt Hannah in den Wind. Sie ahnt nicht, wie bitter sie das bereuen wird ...

Fazit:  
Hannah ist schon viel zu oft mit ihrem Vater umgezogen, da dieser vor seinen Problemen davonläuft. Diesmal landen sie in Maplecrest, eine ziemlich verlassene Stadt, mit einigen leer stehenden Häusern. So landet sie in einer Highschool, in der die Cheerleader und Footballspieler das Sagen haben. Allen voran Maggie Turner, der alle anderen Cheerleader nachzueifern scheinen, da alle aussehen wie sie.
Lukas, ein Schüler, der sich gleich am ersten Schultag zu Hannah setzt, warnt sie vor dieser Clique. Hannah denkt er ist der typische Nerd, der zu viele Zombie-Comics gelesen hat, aber ob sie damit recht hat?

Man hat hier ein Buch vor sich mit einem angenehm flüssigen Schreibstil, wodurch es sehr angenehm zu lesen ist. Man erfährt die Dinge aus Hannahs Sicht, so das man auch viel über ihre Gefühlswelt erfährt. 

Was ich etwas schade fand, ist das die Geschichte erst in den letzten Seiten so richtig an Fahrt aufnimmt und man dort erst erfährt, ob alles Hannahs Einbildung entspringt oder in Maplecrest wirklich Zombies sind. Ich hätte mir gewünscht, das dieser Teil mehr Platz in diesem Buch eingeräumt bekommen hätte. Da es sich so etwas gezogen hat, weil nicht wirklich etwas passierte. Gut finde ich allerdings das Ende an sich, es ist ziemlich offen gehalten, so das jeder dem Buch das Ende geben, das er sich vorstellt. Insgesamt leider etwas vorhersehbar. 
Bewertung:
"Eines habe ich von meinem Vater gelernt: Konfrontationen zu vermeiden, ist ein guter Weg, um sich möglichst lange an falsche Hoffnungen klammern zu können."

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch mal vor laaanger Zeit gelesen. Es war stellenweise spannend, aber irgendwie dann doch ziemlich flach und vorhersehbar. Eigentlich schade, weil es eine kleine unterhaltsame Geschichte hätte werden können.

    Alles Liebe
    Carly

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    1. Ja, das stimmt, man hätte mit der Idee und der Geschichte einiges machen können... Schade eigentlich

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