Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rezension Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: script 5
Sprache: Deutsch
Hardcover, 496 Seiten

Erster Satz: 
Blue Sargent wusste mittlerweile schon gar nicht mehr, wie oft ihr gesagt worden war, dass sie ihrer wahren Liebe den Tod bringen würde.


Zitat:
"Niemand strich sich den fünfundzwanzigsten April im Kalender an. Tatsächlich wussten die meisten Lebenden nicht einmal, dass es einen Tag zu ehren des heiligen Markus gab. Die Toten aber dachten daran.


Klappentext: 
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? 
Zum Buch:
Wir sitzen mit Blue auf dem verwitterten Kirchhof am Tag des heiligen Markus, ein bedeutender Tag, den an diesem Tag ziehen die Seelen derjenigen vorbei die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Normalerweise ist Blue nur dabei um die hellseherischen Fähigkeiten ihrer Familie zu verstärken, aber diesmal ist es anders, sie selbst sieht jemanden, Gansey. Dies kann nur bedeuten, dass sie mit dem Tod des Jungen etwas zu tun hat; da ihr von klein auf vorhergesagt wurde, dass sie ihre wahre Liebe mit einem Kuss töten würde. War dies etwa Gansey? Gansey gehört zu den Raven-Boys, genauso wie Adam, Ronan und Noah. Die Jungs sind auf der Suche nach den Ley-Linien um den Rabenkönig Glendower zu erwecken. Wird ihnen das gelingen? All das müsst ihr schön selbst lesen :)


Fazit:  
Ich muss gestehen anfangs hat es etwas gedauert, bis ich durchgeblickt habe, wer von den Raven-Boys jetzt wer war. Wir haben da ja Gansey, Adam, Ronan und Noah. Das Ganze wird dann aber nach einem Stück einfacher, da man alle näher kennenlernt. Und jeder für sich eine eigene Geschichte hat, was ich toll finde. 
Blue fand ich von Anfang an total sympathisch, wie sie sich in einer magischen Welt zurechtfindet, ohne eigentlich wirklich ein Teil davon zu sein, sondern in der sie eher als Zuschauer danebensteht. 
Den Schluss fand ich etwas, ja wie soll ich sagen, man sitzt so da und denkt sich "Wie jetzt??".  Ich ging ja eigentlich davon aus das dieses Buch keine Reihe wäre, aber zum Glück weiß ich es jetzt besser :D Ich bin von daher total gespannt auf den nächsten Teil. 

Bewertung:
"In diesem Blick schien ein zuverlässigeres Versprechen für die Zukunft zu liegen, als eine Wahrsagerin es ihm je geben konnte."

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen