Montag, 22. September 2014

Rezension Requiem von Lauren Oliver

ACHTUNG SPOILER!!!! BAND 3!!!!!

Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
Hardcover, 400 Seiten

Erster Satz: 
Ich habe wieder angefangen von Portland zu träumen. Seit Alex zurück ist - wiederauferstanden, aber gleichzeitig verändert, wie ein Gespenst oder Ungeheuer aus einer der Gruselgeschichten, die wir uns als Kinder erzählt haben -, bahnt sich die Vergangenheit wieder einen Weg.


Zitat:
"Das zahlen wir ihnen heim", fügt er mit plötzlicher Heftigkeit hinzu. "Auge um Auge."
"Und dann ist die ganze Welt blind", sagt Coral leise.

Zum Cover:   
Ich finde das Cover einfach nur total klasse, einerseits der geschwungene Titel und das über das ganze Cover das Wort Freiheit. Obwohl ich finde, dass das Gesicht eher etwas niedergeschlagen wirkt.

Klappentext: 
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.

Zum Buch:
Auf der einen Seite haben wir Lena, die zurück in der Wildnis ist, zusammen mit Julian. Aber des ist nicht alles, auch Alex hat es zu den Invaliden geschafft, nur das Alex nicht mehr der Alex von früher ist, durch all das, was er durchmachen musste. Wie schlagen sich die Invaliden in der Wildnis? Wie geht es mit Lena, Julian und Alex weiter?

Und auf der anderen Seite ist Hana, in der Welt der Geheilten. Wir dürfen miterleben wie sie Fred, ihr zugeteilter Partner, näher kennenlernt. Da er der zukünftige Bürgermeister ist, spielt er auch eine wichtige Rolle, durch die Entscheidungen die er trifft. 

Fazit:  
Faszinierend finde ich die Märchenversionen, aus denen die Liebe komplett gestrichen wurde, und wie sie dann plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen.
Etwas schade finde ich, dass Alex und Lena sich nicht endlich mal aussprechen, sie schleichen umeinander rum, beide machen sich ihre Gedanken, aber miteinander reden? Fehlanzeige.
Auch lernen wir durch Hana die Welt der Geheilten weiter kennen, wie es aus sich einer "Geheilten" ist. Ich fand Hanas Gedankengänge sehr spannend, auch wie sie Fred kennenlernt, ihren zugeteilten Partner.

Auch bei diesem Band ist man wieder regelrecht durch die Seiten geflogen; die unterschiedliche Perspektive trägt dazu bei das es nicht eintönig wird. Generell finde ich diese Wechsel nicht so prickelnd, aber in diesem Buch finde ich es klasse.
Bei dem offenen Ende weiß ich noch nicht genau, wie ich es finden soll. Einerseits finde ich es klasse, weil dadurch noch mal verdeutlicht wird, dass man wenn man, die Freiheit hat zu entscheiden man nicht genau weiß, wie es in Zukunft weiter gehen wird. Aber andererseits hätte ich mir auch ein anderes Ende für die Trilogie vorstellen können.


Bewertung:
"So viel zwischen uns ist ungesagt geblieben; das ist die Gefahr und das Schöne an einem Leben ohne das Heilmittel."

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