Sonntag, 21. September 2014

Rezension Pandemonium von Lauren Oliver

ACHTUNG SPOILER!!!! BAND 2!!!

Autor: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
Hardcover, 400 Seiten

Erster Satz: 
Alex und ich liegen nebeneinander auf einer Decke im Garten der Brooks Street 37. Die Bäume wirken höher und dunkler als sonst.


Zitat:
"Aber man kann aus allem eine Zukunft bauen. Aus einem Fetzen, einem Flackern. Aus dem Wunsch weiterzugehen, langsam, einen Schritt nach dem anderen. Man kann eine anmutige Stadt aus Ruinen bauen.

Zum Cover:   
Ich finde das Cover einfach nur total klasse, einerseits der geschwungene Titel und das über das ganze Cover das Wort "Kampf" geschrieben ist. Auch hier, wie schon im ersten Band, in Zusammenhang mit dem Buch.

Klappentext: 
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Inneren gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
Zum Buch:
Lena schafft es zu den Invaliden in der Wildnis, dort lernt sie diese und deren Beweggründe besser kennen. Wie ist es, wenn sich jemand plötzlich in einem Lager voller Invaliden befindet, die keinen Körperkontakt oder Gefühlsregungen scheuen? Für jemanden wie Lena, die all das nicht kannte anfangs nicht ganz so einfach.
Dann wird Lena, zusammen mit Raven und Tack, wieder in die Stadt eingeschleust um dort im Untergrund mitzuhelfen. Da sie nicht auffallen und vor allem beobachten soll, ist sie in der VDFA (Vereinigung für ein Deliria freies America). Als sie dann den Auftrag erhält Julian, den Sohn des Vorsitzendes, im Auge zu behalten, gerät sie dabei in Gefangenschaft zusammen mit Julian. Als beide in einer Zelle sitzen, haben sie auch Zeit sich besser kennenzulernen ....

Fazit:  
Der zweite Teil, der nicht schwächelt, sondern genauso spannend weitergeht. Was aber in diesem Band neu ist, ist das man immer abwechselnd aus der Perspektive des "Jetzt" und "Damals" liest, was dazu führt, dass man Lenas Entwicklung besser nachvollziehen kann, und einfach sieht, wie sie stärker wird.
Auch hier konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil man einfach nur wissen will, wie es weiter geht und man kaum merkte, wie die Zeit vergeht, während man in die Welt des Buches eingetaucht war.
Ich war extrem froh, dass ich den dritten Band gleich zu Hand hatte, weil das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger...

Bewertung:
"Da geht mir auf, dass die Menschen selbst voller Tunnel sind, voller sich krümmender dunkler Gänge und Höhlen; es ist unmöglich, alle Orte in ihnen zu kennen. Unmöglich, sie sich auch nur vorzustellen."

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