Sonntag, 14. September 2014

Rezension Delirium von Lauren Oliver

Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
Hardcover, 416 Seiten

Erster Satz: 
Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundzwanzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt.


Zitat:
"Das Leben ist seltsam. Es schleppt sich weiter dahin, blind und unbewusst, selbst wenn deine kleine private Welt - dein kleiner zurechtgeschnitzter Bereich - sich dreht und verändert oder ganz auseinanderbricht."

Zum Cover:   
Ich finde das Cover einfach nur total klasse, einerseits der geschwungene Titel und das über das ganze Cover das Wort "Liebe" geschrieben ist, was sich auch im Buch an einer Stelle wiederfindet.

Klappentext: 
Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die in einer Welt ohne Mauern leben und lieben. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst.
Zum Buch:
In Lenas Welt, ist Liebe nichts mehr nach dem man streben sollte, sondern eine tödliche Krankheit; aus diesem Grund werden auch alle Bürger einen Eingriff unterzogen damit sie nicht mehr in der Lage sind so etwas zu fühlen.
Als Lena kurz vor ihrem Eingriff steht, lernt sie Alex kennen und somit lernt sie auch eine ganze Bandbreite an Gefühlen, die sie bisher nicht kannte... Eigentlich sollte sich Lena auf ihre Beurteilung freuen, nach der sie dann auch ihren passenden Partner zugeteilt wird, da sie die meisten Gemeinsamkeiten haben, aber Lena fragt sich, ob das alles sein soll ...


Fazit:  
Durch den Eingriff werden nicht nur die Gefühle zwischen zwei Liebenden entfernt, sondern auch Gefühle zwischen Eltern, Geschwistern, Freunden, usw. Ich finde das dies auf die gesellschaftliche Akzeptanz stößt ziemlich befremdlich, und genau dieser Punkt ist es auch der einen zum Nachdenken anregt, zu sehen, was die Gleichgültigkeit anrichten kann.

Ich wollte in das Buch erst mal nur kurz reinlesen, wie es so ist, aber ich konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen, es liest sich flüssig, man kann sich gut in Lena reinversetzen... Das Ende war fieees, man denkt sich nur "Nein, das kann doch nicht sein...." und will unbedingt sofort weiterlesen, ich hatte das Glück, das ich den zweiten Band schon zur Hand hatte, also wird sehr bald die Rezension dazu kommen.

Bisher hab ich noch keine Dystopie gelesen, in der die Leute nicht nur kontrolliert werden, sondern noch ein weiterer Faktor hinzukommt ,indem auch noch die Gefühle sozusagen auf Eis gelegt werden. Also zusammengefasst, für alle Dystopieliebhaber ein Muss :)

Bewertung:
"Wer den Himmel stürmt, kann abstürzen. Aber vielleicht fliegt er auch."

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