Montag, 26. Mai 2014

Rezension Blaue Bäume von Horst Prosch

Autor: Horst Prosch
Verlag: ars vivendi
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, 389 Seiten

Erster Satz: 
Die Bäume hätten eingreifen müssen. Dazwischengehen. Damit es nicht passiert.
Sie haben sich nicht von der Stelle bewegt. Keinen Millimeter. Als wären sie fest mit dem Fliesenboden verwurzelt.
Und nun liegt er da und rührt sich nicht.

Zitat:
Seite 47: "Ein halb verdörrter Kaktus stand auf der letzen Stufe und streckte ihm seine herunterhängenden Arme hilfesuchend entgegen. Schöne Begrüßung."

Zum Cover:   
Finde das Cover passt klasse zu dem Buch, da die mehrmals im Buch auftauchenden "Blauen Bäume" sich hier wiederspiegeln.
Klappentext: 
"Die Bäume hätten eingreifen müssen. Dazwischengehen. Damit es nicht passiert. Sie haben sich nicht von der Stelle bewegt. Keinen Millimeter. Als wären sie fest mit dem Fliesenboden verwurzelt. Und nun liegt er da und rührt sich nicht. Er schreit nicht, atmet nicht. Und ich habe Angst, ein bisschen."

Nur das Klavier war Zeuge des Mordes im Ausstellungsraum. Eine echte Herausforderung für Kommissar Brendle, der sich redlich bemüht, Licht ins Dunkel zu bringen ... Atmosphärisch dicht, skurril, vielstimmig: ein wahrlich musikalischer Kunstkrimi.
Zum Buch:
Dieses Buch wird teilweise aus Sicht eines Klaviers aus dem Kunsthaus in Ansbach oder aus Sicht von Kommissar Brendle erzählt. Brendle kann nicht wirklich was mit Kunst anfangen und deswegen ist er ziemlich unzufrieden mit dem Fall, den er hier bekommen hat. Als er versucht den Fall aufzuklären, wird dies immer verworrener, und er lernt einige neue Leute kennen bei seinen Ermittlungen.

Fazit:  
Vielleicht bin ich wirklich unmusikalisch, wie mein Lehrer früher behauptet hat, denn ich hab den musikalischen Teil dieses Buches nicht gefunden oder nicht verstanden. Oder mir geht es auch wie Brendle auch der die Kunst nicht versteht. Aber ich finde ein sprechendes Klavier, macht kein musikalisches Buch. Leider ist auch in den Kapiteln in denen Brendle seine Gedankengänge darlegt, nicht wirklich viel Handlung vorhanden, sondern vor allem Überlegungen von Brendle...
Leider ziemlich langatmig und sehr wenig Handlung.
Bewertung:

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